Ganz was Neues: Ich will bleiben!

Hallo Leute,
Servus aus Südtirol,

Heute bin ich sprachlos und denke erstmals über eine Namensänderung nach:
Aus "Xaver will mit" könnte hier im schönen Südtirol durchaus "Xaver will bleiben" werden.
Und das hat einen Grund. Er heißt Strasserhof.

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Mit Johanna, die heute verschlafen und beinahe den Zug verpasst hat, ging's per Bahn nach Brixen. Dort - hoho- wurden wir bereits erwartet.
Bettina Tschaffert vom Tourismusverband Eisacktal hat uns abgeholt und erstmal ins Hotel Goldener Adler mitten in der Altstadt von Brixen gefahren. Mann, das Hotel ist vielleicht schön. Über 500 Jahre alt und ganz liebevoll restauriert. Keine Stunde später ging's mit Bettina und ihrem Kollegen Thomas gleich mal zum Törggelen. Für mich war's das erste, aber sicher nicht letzte Mal. Bettina hatte eine Topadresse für uns ausgesucht. Es ging zum Strasserhof in Vahrn, ganz in der Nähe von Brixen.

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Ihr müsst euch mal den Link anschauen:

 http://www.strasserhof.info/

Das Wetter ist fantastisch, es hat sicher 20 Grad (oder mehr?) und wir konnten draußen im Garten sitzen.
Und dann ging's auch schon los. Selbstgepresster Apfelsaft, Jausenplatte vom Allerfeinsten. Eigener Speck, Käse … Und dieses Schüttelbrot in Südtirol! Muss gleich mal mit Frauchen sprechen, ob wir das in Bayern nicht auch kaufen können?! Danach gab's Johannas Lieblingsgericht: Kaspressknödel auf frisch gemachtem Krautsalat. Ich, der Xaver, habe mir ein "Dreierlei vom Knödel" bestellt. Und stellt euch vor, man hat mir eine ganz eigene, kleine, hundegerechte Portion serviert. Überhaupt war die Wirtin am Strasserhof der Hit. Ganz ehrlich: Ich glaube fast, sie hat sich ein bissal in mich verguckt. Und dann durfte ich sogar in die Küche. Dort zeigte man mir, was zu einem richtigen Törggelen eigentlich alles gehört. Gerstlsuppe vorab, dann die Knödel in allen Variationen, später reicht man auf Wunsch selbst gemachte Wurstspezialitäten (inkl. frischer Blutwurst). Dann kämen eigentlich noch Kartoffelbladln - ich weiß jetzt nicht, ob ich das richtig geschrieben habe, aber ihr wisst, was ich meine. Und zum Schluss kämen natürlich noch Keschtn, also Kastanien, auf den Tisch. Da es aber erst Mittag war und wir (noch) nicht gewandert, sondern (passt!) mit dem Auto hochgefahren sind, war bei uns nach den Knödeln Schluss. In der Küche war der Teufel los. Alle Mädels zückten den Fotoapparat als ich auftauchte. Ich glaub, die mögen mich in Südtirol! Zum Schluss hat man mir noch den Haus-und Hofhund Ricky vorgestellt. Ui, der ist ganz schön groß im Vergleich zu mir, aber ziemlich lieb. Und gar nicht eifersüchtig. Denn, ganz ehrlich, am Strasserhof drehte sich alles nur um mich.

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Einen Tipp habe ich auch noch für euch:
Die Familie vom Strasserhof hat nicht nur einen wunderschönen Bauernhof, tolles Essen, eine superschöne Stube, eine herrliche Terrasse, schöne Zimmer, die man mieten kann, sondern auch den einen oder anderen Weinberg.
Als Winzer haben sie es schon weit gebracht. Der Riesling 2012, Strasserhof, ist u.a. ein preisgekrönter Wein. Ein ganz ein feiner Tropfen!
Aber heute muss ich ja noch zum Eröffnungsabend vom IMS (International Mountain Summit) und da will ich fit sein und habe mich daher extrem zurückgehalten beim Wein.

Für alle, die nicht hier sein können:
Ihr armen Würstchen, ihr tut mir leid!
Und Frauchen: Nicht traurig sein, Montag komm ich wieder.

Xaver ganz happy!

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Warum wir auf Berge steigen? Weil sie da sind!

(Sir Edmund Hillary)